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Neu im Bücherregal

Effects of language backgrounds on current languaging: Varied practices, competencies and needs of deaf migrant signers in Austria

 

Autorin: Julia Gspandl

Erscheinungsjahr: 2026

Zeitschrift: Deafness & Education International 

Verlag: Routledge

Zeitschrift ©Taylor & Francis │ Informa UK Limited
©Taylor & Francis │ Informa UK Limited

Über den Artikel

Recent increases in deaf migration to Austria have highlighted the need for a deeper understanding of the social and linguistic realities of deaf migrant signers. Using video data, this study examines the use of non-ÖGS (Austrian Sign Language) resources and performance on two competence scales and analyses how these practices and competencies relate to participants’ linguistic backgrounds. The findings reveal the impact of the overall amount and nature of signed input throughout life, emphasising the importance of individualised intervention measures. This underscores the need for linguistically and culturally sensitive training for professionals working with deaf migrants, ensuring they can address the varying needs of this population. Challenging traditional notions of proficiency, the study calls for a more nuanced approach to understanding and supporting the language development of deaf migrant signers.

Link zum Artikel

Cover, Journal, Neuerscheinung ©Universität Pécs
©Universität Pécs

A Magyarországon beszélt romani nyelv egyik legkorábbi írásos emléke egy angol utazó könyvében

 

Autorin: Márton A. Baló und Zuzana Bodnárová

Erscheinungsjahr: 2025

Zeitschrift: Gypsy Studies – Roma Studien – Cigány Tanulmányok

Verlag: Universität Pécs

Über den Artikel

This study examines the Romani data collected by Richard Bright in 1815 in Csurgó (Somogy County) and published in 1818, comparing it with present-day South Central Romani varieties and other contemporary sources. Despite its limited scope and inaccuracies, the material clearly reflects a South Central Romani variety, likely spoken by some of the earliest settled Roma groups in Transdanubia. The source thus represents one of the earliest records of this variety and offers a rare glimpse into a now-extinct Romani dialect of Transdanubia.

Link zum Artikel

Gebärdensprachen in Bewegung: Was uns migrierte taube Signer*innen über grenzüberschreitende Kommunikation lehren.

Autorin: Julia Gspandl

Erscheinungsjahr: 2025

Zeitschrift: Das Zeichen 

Verlag:  Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser e.V.

Cover, Zeitschrift, Das Zeichen ©GGKG e.V.
©GGKG e.V.

Über den Artikel

Steigende Migration nach Österreich führt zu einer zunehmend komplexen sprachlichen Situation. Beteiligt daran sind auch taube Personen, die neu mit der österreichischen Gehörlosengemeinschaft in Kontakt kommen. Diese tauben Zugewanderten haben oft vielschichtige Sprachprofile und treffen in ihrem Zielland auf verschiedene Herausforderungen, die nicht zuletzt dadurch bedingt sind, dass ihnen sowohl die lokale(n) Gebärdensprache(n) als auch die lokale(n) Laut- bzw. Schriftsprache(n) unbekannt sind.

Anhand eines 2024 abgeschlossenen Forschungsprojekts an der Universität Graz gibt der Beitrag einen Überblick über die facettenreichen sprachlichen Situationen tauber Migrant*innen. Dabei wird auf die vielfältigen sprachlichen Repertoires dieser Menschen eingegangen und beleuchtet, welche kommunikativen Ressourcen ihre Sprachpraktiken von jenen monolingualer bzw. nicht migrierter ÖGS-Signer*innen unterscheiden und inwieweit diese Ausdruck einer holistischen Sprachkompetenz sind, die über die Grenzen von Einzelsprachen wie der Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS) hinausgeht.

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