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Gründungsgeschichte

Der bisherige treffpunkt sprachen, welcher als Sprachenzentrum mit der Aufgabe, Sprachkurse für Studierende anzubieten, im Jahr 2001 eingerichtet wurde, wird in ein Zentrum für Sprache, Plurilingualismus und Fachdidaktik umgewandelt, das aus zwei Teilbereichen besteht: dem Bereich Lehre und dem Bereich Forschung. Diese zwei Bereiche stützen, bereichern und stärken sich wechselseitig. Da die Auseinandersetzung mit sprachenbezogenen Fragestellungen in der Lehre, Sprachendidaktik, Sprachlehrforschung als auch in der Sprachdokumentation lange Tradition an der Universität Graz hat, werden diese Bereiche zusammengeführt und somit die vorhandenen Synergiepotentiale besser genutzt. Forschungsaktivitäten in diesen Bereichen werden gebündelt, Wissenstransfer sowie intensive Zusammenarbeit mit Instituten und Fakultäten sind durch das neue Zentrum gewährleistet.

 

Folgende Initiativen sind als Basis für die kommende Arbeit des Zentrums zu sehen und besonders hervorzuheben:

 

Aktivitäten im Bereich Sprachenpolitik, -dokumentation, Minderheitensprachen, etc.

  • ENLU – Förderung von Sprachenpolitik an Universitäten
  • Österreichrepräsentanz im COMEX der Charter für Regional- oder Minderheitensprachen des Europarats
  • Konsulententätigkeit für das Bundeskanzleramt Volksgruppenförderung, BM:UKK, Europarat – Language Policy Division, AT-UNESCO-Kommission etc.
  • ADABA – österreichisches Aussprachewörterbuch
  • WÖRTERWELT - korpusbasiertes mehrsprachiges Lernwörterbuch
  • BADIP – Korpora zum gesprochenen Italienisch
  • Aufbau slawistischer Datenbanken
  • TERMITAT – die terminologische Datenbank
  • [Romani] Projekt (seit 1993) Entwicklung generischer Language Tools u.a.
  • Kodifizierung und Didaktisierung der Österreichischen Romani-Varietäten
  • ROMLEX – multilinguales & multidialektales Online-„Wörterbuch“
  • ROMTEX – multidialektales Textkorpus.

 

Aktivitäten im Bereich Sprachlehrforschung, Fach- und Sprachendidaktik

  • Entwicklung pädagogisch-didaktischer Methoden - diese sollen sowohl die Integration einzelner Sprachen bzw. ihrer Sprecher auf (möglichst) allen Ebenen des Bildungssystems gewährleisten als auch zum Erhalt des individuellen und kollektiven Plurilingualismus sowie zu dessen Erschließung als Ressource beitragen.
  • Fachdidaktische und sprachendidaktische Fragestellungen in Hinblick auf Integration europäischer Standards (CEFR, ELP), Bildungsstandards, Integration Neuer Medien, Qualitätsfragen, Fragen der Beurteilung und Evaluation, Mehrsprachigkeitsszenarien im Sprachunterricht, LehrerInnenaus- und weiterbildung, etc.
  • Leitung von internationalen Projekten, z.B. QUALIROM, Education of Roma Children in Europe
  • Leitung von nationalen Projekten, z.B. SprachKompetenzProfil
  • Mitarbeit an nationalen Projekten, z.B. Universitäre Dissemination der Ergebnisse des Europäischen Fremdsprachenzentrums, Qualitätsstandards an universitären Sprachenzentren
  • Mitarbeit an universitären Kooperationsprojekten, z.B. Language Server Projekt, LAMM, FAUVOT-Projekt
  • Kooperation mit Universitäten und Pädagogischen Hochschulen
  • Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Sprachendidaktik
  • Sprachenübergreifende Lehrveranstaltungen
  • Konsulententätigkeit für das Europäische Fremdsprachenzentrum des Europarats.

Da die Universität Graz in letzter Zeit Maßnahmen setzt, um die Qualität der Lehramtsausbildung und des Sprachunterrichts im Allgemeinen zu erhöhen, gibt es mit der Gründung eines Zentrums für Sprachlehrforschung, Fach- und Sprachendidaktik, Sprachenpolitik und Sprachdokumentation an der Universität Graz eine einmalige Gelegenheit, die Dynamik der oben genannten Entwicklungen zu nutzen, die bereits erfolgte Arbeit zu erweitern, die neuen Impulse zu vernetzen und somit einen bedeutenden Beitrag zur Nutzung des plurilingualen Potentials in Österreich zu leisten.

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