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Führung im virtuellen und interkulturellen Kontext – Chancen und Herausforderungen für österreichische universitäre Sprachenzentren

Projektleiterin: Serena Comoglio

Projektbeschreibung: Die Covid-Pandemie hatte neben der Umstellung auf Fernlehre und den Herausforderungen bzgl. ihrer methodisch-didaktischen Ausgestaltung auch einen beträchtlichen Einfluss auf das Führungsgeschehen in den österreichischen universitären Sprachenzentren. Innerhalb kürzester Zeit mussten gewohnte Formen der Führung und der Zusammenarbeit sowie zentrale Kommunikationsprozesse adaptiert werden, um sowohl interne Organisationsmitglieder als auch interkulturelle Teams, bestehend aus LektorInnen mit verschiedenen Muttersprachen und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, bestmöglich auf Distanz unterstützen und führen zu können. Im Wintersemester 2021/22 fand nach einer kurzen Phase der Präsenzlehre eine erneute Umstellung auf Fernlehre statt. Auf organisatorischer Ebene forderte dies wiederum nicht nur ein hohes Maß an Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Empathie gegenüber internen Organisationsmitgliedern und externen Lehrenden, sondern auch ein anderes Aufgaben- und Rollenverständnis von Führungskräften.

Im Rahmen dieses Projekts soll daher untersucht werden, welche Chancen und Herausforderungen es bei der virtuellen Führung von Organisationsmitgliedern und interkulturellen Teams an Österreichs universitären Sprachenzentren gibt und wie diese Covid-bedingten Umstände das Führungsverhalten der LeiterInnen beeinflussen.

Zu diesem Zweck wird zunächst der aktuelle Stand der Diskussion zur virtuellen und interkulturellen Führung erläutert. In diesem Zusammenhang geht es auch darum, zu überprüfen, welche theoretischen Erkenntnisse auf den Führungsalltag an den universitären Sprachenzentren übertragbar sind.

In einem weiteren Schritt sollen leitfadengestützte Interviews mit LeiterInnen österreichischer universitärer Sprachenzentren durchgeführt werden. Dabei wird in erster Linie analysiert, welchen Einfluss die virtuelle Kommunikation auf den Führungsprozess in den jeweiligen Sprachenzentren hat. In diesem Zusammenhang wird der Frage nachgegangen, inwieweit die virtuelle Kommunikation während der Umstellung auf Fernlehre eine Herausforderung darstellte und wie es den ZentrumsleiterInnen gelungen ist, trotz räumlicher Trennung und mangelnder Face-to-face-Kommunikation einerseits mit dem Team gut im Austausch zu bleiben, andererseits auch ein Wir-Gefühl sowie die Motivation und das Vertrauen der Teammitglieder aufrechtzuerhalten. Weiters soll analysiert werden, worauf bei der Führung von interkulturellen Teams auf Distanz zu achten ist und wie unter diesen Gegebenheiten ein konstruktives Konfliktmanagement ermöglicht werden kann.

Ziel ist es aufzuzeigen, in welchen Bereichen noch Optimierungsbedarf in Führungsprozessen besteht und wie die ZentrumsleiterInnen künftig in ihrem Führungsalltag im virtuellen bzw. hybriden Kontext noch besser unterstützt werden können. Auf Basis der daraus gewonnenen Erkenntnisse werden Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Führungskräfte eruiert und schriftlich festgehalten.

Forschungsmethoden: Literaturrecherche, leitfadengestützte Interviews mit LeiterInnen österreichischer universitärer Sprachenzentren, Datenerhebung und -auswertung.

Mag.

Serena Comoglio


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